Quidditch leitet sich von der gleichnamigen Vorlage in der Harry Potter-Reihe ab und hat sich seit 2005 kontinuierlich zu einer ernst zu nehmenden Sportart entwickelt. Ja, es gibt „Besen“ und einen Schnatz. Wie das genau funktioniert kannst du gerne bei einem Probetraining herausfinden! Dabei ist ganz wichtig: Quidditch ist offen für ALLE! Egal welche Herkunft, Geschlecht, Sexualität, Glaube – alle sind willkommen!

Wir freuen uns über jedes neue Gesicht, aktuell aber insbesondere über Frauen und nichtbinäre Personen!

Seit November 2016 gibt es in Düsseldorf einen Quidditch-Verein – die Düsseldorf Dementors. Wir trainieren jeden Montag und Donnerstag von 18:30 bis 20:30 Uhr, von Oktober bis einschließlich März auf dem Echtrasenplatz von Sparta Bilk (Völklinger Straße) und von April bis Ende September auf dem Echtrasenplatz am Aderdamm 23 (Rheinnähe, Haltestelle Josef-Kardinal-Frings-Brücke). Wenn du Lust hast am Training teilzunehmen (egal ob neu dabei oder Wiedereinsteiger*in) oder eine Presseanfrage hast, dann schreib uns einfach an, entweder direkt hier (siehe unten) oder über Facebook, Instagram oder Twitter (Links siehe oben).

Über diese Formular kannst du uns direkt kontaktieren:

Foto: Christoph Schnüll 2019

Distanzierung von J. K. Rowling wegen Transfeindlichkeit

Die Autorin der Harry Potter-Reihe, J. K. Rowling, ist offen transfeindlich. Viele LGBTQ+-Personen erkennen die Problematik schon länger, doch seit ihrem Tweet im Dezember 2019, in dem sie sich öffentlich an die Seite einer Person stellt, die eine Kollegin am Arbeitsplatz regelmäßig misgendert hat und ihr den Zugang zur Damentoilette verweigern wollte, ist die Lage eindeutig. Seitdem twittert Rowling eine Hasstirade nach der anderen und schreibt transfeindliche Artikel, wodurch sie ihre große Plattform missbraucht, um gegen eine Gruppe zu hetzen, die ohnehin schon marginalisiert und entrechtet ist.

Da die Wurzeln unseres Sports schwer zu leugnen sind, sehen wir uns in der Verantwortung Stellung zu Rowling zu beziehen. Hiermit stellen wir klar, dass wir solidarisch mit trans Menschen sind; dass wir in unserem Team keine transfeindlichen oder anderweitig hasserfüllten Äußerungen akzeptieren; dass wir immer einen Platz für Menschen jedes Geschlechts haben werden.

Darüber hinaus glauben wir, dass die Harry Potter-Welt unabhängig von der Autorin eine Eigendynamik entwickelt hat, während wir gleichzeitig anerkennen, dass es auch innerhalb der Geschichten einige problematische Aspekte, z. B. in Bezug auf Rassismus und Antisemitismus, gibt. Rowling mag diese Welt erschaffen haben, aber sie kann uns nicht vorschreiben, wie wir sie erleben, in unserem Fall, über unseren großartigen Sport.

In diesem Sinne:

Trans Rechte sind Menschenrechte.
Trans Frauen sind Frauen.
Trans Männer sind Männer.
Nicht binäre Menschen sind nicht binär.
Gender ist ein Spektrum und wir ALLE sind natürlich und valide.

gez. Düsseldorf Dementors